Manno TI: Raser mit bis zu 151 km/h in 80er-Baustelle gestoppt

Zwischen Januar und Ende Februar 2026 setzte die Kantonspolizei in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei ihre Präventionsmassnahmen durch gezielte Kontrollen fort.

Dabei lag der Schwerpunkt auf schweren Verstössen gegen das Strassenverkehrsgesetz und Fahrerflucht lag.

In diesem Zusammenhang wurden die folgenden Fälle erfasst:

  • Am 10. Januar 2026, kurz vor 23:00 Uhr, hielten Beamte der Stadtpolizei Chiasso in Novazzano im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle einen 45-jährigen Schweizer Autofahrer an, der in der Region lebt. Der Mann fuhr auf der Via Torraccia mit 121 km/h, obwohl dort 50 km/h erlaubt waren. Die Kantonspolizei leitete daraufhin die notwendigen Ermittlungen ein.
  • Am 4. Februar 2026, kurz vor 21:00 Uhr, wurde in Losone ein 18-jähriger Schweizer, der in der Region lebt, im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle der Stadtpolizei Losone auf der Via Arbigo mit 112 km/h angehalten, obwohl dort 50 km/h erlaubt waren. Die Kantonspolizei leitete daraufhin in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Ascona die notwendigen Ermittlungen ein.
  • Am 22. Februar 2026, kurz vor 14:00 Uhr, und am 24. Februar 2026, um 11:00 Uhr, fuhr ein 60-jähriger russischer Fahrer mit Wohnsitz in Russland auf der Autobahn A2 (Richtung Süden – Baustelle im Gebiet Manno) mit einer Geschwindigkeit von 139 bzw. 151 Kilometern pro Stunde, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 km/h beträgt.
  • Am 25. Februar 2026, kurz nach 7:00 Uhr, wurde auf der Autobahn A2 (Richtung Süden – Baustelle im Bereich Manno) ein 29-jähriger italienischer Fahrer mit Wohnsitz im Kanton Graubünden mit einer Geschwindigkeit von 146 Kilometern pro Stunde angehalten, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 beträgt.
  • Am 26. Februar 2026, kurz vor Mitternacht, fuhr ein 47-jähriger italienischer Staatsbürger mit Wohnsitz im Kanton Zürich auf der Autobahn A2 (Richtung Süden – Baustelle im Bereich Manno) mit einer Geschwindigkeit von 148 Kilometern pro Stunde, wo die zulässige Höchstgeschwindigkeit 80 beträgt.

Alle Fahrer wurden wegen schwerer Verstösse gegen das Bundesstrassenverkehrsgesetz (RTG) als Fahrerflüchtige bei der Staatsanwaltschaft angezeigt und erhielten entweder den Entzug ihrer Fahrerlaubnis oder ein Fahrverbot für die Schweiz.

Überhöhte Geschwindigkeit ist weiterhin eine Hauptursache für Unfälle, die mitunter schwere und/oder tödliche Verletzungen zur Folge haben. Autofahrer werden daher dringend gebeten, die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu beachten – zu ihrer eigenen Sicherheit und der Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Bitte beachten Sie ausserdem, dass auf dem Abschnitt der Autobahn A2 zwischen Lamone und Gentilino umfangreiche Strassenbauarbeiten stattfinden. Aufgrund der anwesenden Bauarbeiter ist daher auf beiden Fahrspuren und im Baustellenbereich eine Geschwindigkeitsreduzierung erforderlich.

Die Kantonspolizei wird weiterhin die gefährlichsten Fahrverhaltensweisen überwachen und alle Fahrer dringend auffordern, nicht unter Alkoholeinfluss zu fahren, die Geschwindigkeitsbegrenzungen, die Sicherheitsregeln und die Regeln des zivilisierten Strassenverkehrsverhaltens zu beachten und nochmals zu betonen, dass Sicherheit bei jedem Einzelnen von uns beginnt.

 

Quelle: Kantonspolizei Tessin
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